Ein unvergessliches Seminar: Bonn – Zwischen kurfürstlicher Residenz und Bundeshauptstadt
Vom 27. bis 30. August 2026 erlebten die Teilnehmenden im Heinrich-Imbusch-Haus in Rosenau ein außergewöhnliches historisches und politisches Bildungsseminar, das die vielschichtige Identität der Stadt Bonn auf eindrucksvolle Weise zum Leben erweckte. Die viertägige Reise durch die Epochen spannte einen weiten Bogen von der barocken Pracht der Kölner Kurfürsten bis zur lebendigen Demokratiegeschichte der Bonner Republik. Beim Streifzug durch das historische Stadtzentrum, vorbei am Alten Rathaus und dem Bonner Münster, wurde die architektonische und politische Strahlkraft vergangener Jahrhunderte greifbar. Auch das kulturelle Erbe kam nicht zu kurz, als sich die Gruppe auf die Spuren von Ludwig van Beethoven begab und kritisch beleuchtete, wie Tradition heute modern vermarktet wird. Ein zentraler Höhepunkt war der fundierte Blick auf das Bundesviertel und die historische Entscheidung von 1949 unter Konrad Adenauer, die Bonn zur Wiege der westdeutschen Nachkriegsdemokratie machte. Die Teilnehmenden diskutierten intensiv über den wirtschaftlichen Wandel und die heutige Rolle der Stadt, während sie beim abschließenden Spaziergang durch die Sternstraße und entlang des Rheiunfers das pulsierende Leben der Gegenwart genossen. Das Seminar endete mit der Erkenntnis,dass Bonns doppelte Identität eine einzigartige Chance und ein wertvolles Erbe ist. Zum krönenden Abschluss wurde das erarbeitete Wissen direkt in eine professionelle PowerPoint-Präsentation überführt, sodass die wertvollen Impulse nun nachhaltig in die Bildungsarbeit der jeweiligen Gremien und Betriebsgruppen weitergetragen werden können.

