Industriegeschichte trifft Bühnenmagie:
Die IGBCE-Jugend bei „Hard Times“Was passiert, wenn eiskalte Logik auf pure Fantasie trifft? Die IGBCE Jugendplattform Datteln/Waltrop hat es herausgefunden! Gemeinsam haben wir das Ruhrfestspielhaus besucht, um uns die Inszenierung von Charles Dickens’ Klassiker „Hard Times“ anzusehen.Worum ging es?In der düsteren Industriestadt Coketown regiert das Gesetz der Zahlen. Der Vater von Louisa und Tom will von Gefühlen nichts wissen – für ihn zählen nur Fakten. Doch dann wirbelt Sissy, ein Mädchen aus der Zirkuswelt, den grauen Alltag auf. Parallel dazu kämpfen die Arbeiter der Fabriken gegen Ausbeutung und für ihre Rechte – ein Thema, das uns als IGBCE-Jugend natürlich besonders bewegt hat.Unser Fazit: Ein echtes ErlebnisRegisseur Antú Romero Nunes (bekannt durch „Max und Moritz“) hat das Stück zusammen mit dem Thalia Theater Hamburg als echtes musikalisches Highlight auf die Bühne gebracht. Es wurde gesungen, gespielt und die Atmosphäre im Saal war zeitweise richtig elektrisierend.Warum uns das Stück begeistert hat:Aktualität: Der Kampf um Gerechtigkeit und Menschlichkeit in einer technisierten Welt ist heute noch genauso wichtig wie 1854.Inszenierung: Die Mischung aus Musik und Schauspiel hat den Stoff modern und packend wirken lassen.Gemeinschaft: Ein Theaterbesuch mit der IGBCE-Jugend ist immer eine gute Gelegenheit, über den Tellerrand zu schauen und gemeinsam über gesellschaftliche Themen zu diskutieren.Es war ein spannender Abend im Ruhrfestspielhaus, der uns gezeigt hat: Auch in Zeiten von „Maschinenrhythmen“ darf die Fantasie niemals zu kurz kommen!